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ÜBER UNS

Mit Empathie & Expertise für Familien

Unsere Arbeit basiert auf einem systemisch-konstruktivistischen Ansatz, der sich wertschätzend mit den individuellen Bedürfnissen unterschiedlichster Familienstrukturen auseinandersetzt.

Image by Michał Parzuchowski

ÜBER UNS

WER WIR SIND

Wir engagieren uns seit 1997 für die Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Familien in Hückelhoven und Umgebung. Als Träger des Zentrums für Psychosoziale Diagnostik und Beratung arbeitet der Kinder- und Jugendhilfe e.V. eng mit den örtlichen Jugendämtern zusammen, um passgenaue Hilfsangebote bereitzustellen. Wir sind ein interdisziplinäres Team aus Psychologen und Pädagogen und gemeinsam entwickeln wir innovative Ansätze in der Kinder- und Jugendhilfe, die wir wissenschaftlich dokumentieren, reflektieren und über gezielte Fortbildungen auch an Eltern und Fachkräfte weitergeben.

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Vorstand und Team 

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Unser Vorstand besteht aus pädagogischen und psychologischen Fachkräften, die selbst aktiv in unserer Einrichtung mit den Familien, Kindern und Jugendlichen arbeiten oder gearbeitet haben. Vor diesem Hintergrund werden Leitungsentscheidungen von direkter Praxiserfahrung und einem tiefen Verständnis für die Alltagsrealität unserer Klientinnen und Klienten unterfüttert.

 

Unser Vorstand setzt sich zusammen aus: 


Jessica Helleken

1. Vorsitzende
M.A. PSBM (Psychosoziale Beratung und Mediation), Mediatorin (BM), B.A. Soziale Arbeit,
staatl. anerkannte Erzieherin


Irene Radhöfer

2. Vorsitzende
Dipl.-Psychologin, exam. Krankenschwester


Günther Erdmann

Kassierer
Soz. Psych. M.A., M.A. PSBM, Dipl.-Soz.Päd.,
Dipl.-Jur., Syst. Paar- und Familientherapeut

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Weitere Teammitglieder:

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U. Engels
staatl. anerkannter Erzieher, Heilpädagoge


G. Hesse
Dipl.-Heilpädagogin, Syst. Familientherapeutin


J. Thönnissen
B.A. Soziale Arbeit, cand. M.A. PSBM

 

R. Häuschen
M.Sc. Psychologie
 

K. Zeller
M.Sc. Psychologie

 
S. Chio Juárez
M.Sc. Humanistische Psychotherapie

 

 

Sämtliche unserer Angebote werden ausschließlich von den oben aufgeführten, hochqualifizierten Fachkräften durchgeführt, um die bestmögliche Unterstützung unserer Klienten zu gewährleisten.

 

Auf diese Weise sind ein​ tiefes, interdisziplinäres Fallverständnis und individuell angepasste Interventions- und Fördermaßnahmen sichergestellt. 

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UNSER LEITBILD

Systemisch-konstruktivistisch

Unsere Arbeit basiert auf den Prinzipien der Systemtheorie und des Konstruktivismus. Wir gehen davon aus, dass es keine objektive, allgemein gültige Wirklichkeit gibt – vielmehr wird Wirklichkeit unter den Beteiligten kontextgebunden individuell konstruiert und ist damit ein verhandelbares Gut. Wahrnehmung entsteht auf Grundlage persönlicher Modelle der Welt, die unter bestimmten Bedingungen veränderbar sind. Konflikte und Störungen treten auf, wenn innerhalb eines Systems unterschiedliche Wirklichkeitsmodelle aufeinandertreffen und nicht angemessen kommuniziert werden. Daher betrachten wir Störungen nicht isoliert, sondern im Kontext des gesamten Familiensystems.

 

Unser methodischer Ansatz beruht auf folgenden Arbeitshypothesen:

  • Störungen in Systemen sind in erster Linie Kommunikationsstörungen.

  • Einzelne Systemmitglieder haben oft Schwierigkeiten, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und klare Ziele zu formulieren.

  • Die bestehende Organisationsstruktur eines Systems berücksichtigt die unterschiedlichen Bedürfnisse der Beteiligten nicht immer angemessen und ausreichend.

  • Verhaltensauffälligkeiten einzelner Mitglieder sind häufig Ausdruck einer Dysbalance von Bedürfnis und Anforderung innerhalb des Systems.

 

Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Beteiligten im System auf der Grundlage ihrer eigenen Aufträge neue Perspektiven zu entwickeln, eine funktionale Kommunikationsstruktur zu gestalten und tragfähige Lösungen für die erkannten Anforderungen zu erarbeiten. Dabei steht stets die individuelle Lebensrealität der Klientinnen und Klienten im Mittelpunkt unserer Arbeit.

Image by Nathalia Segato
Vorstand
Image by Hannah Busing

UNSERE ARBEIT

WIE WIR ARBEITEN

Unsere Intensivangebote richten sich an Familien in akuten Krisensituationen, für deren Bewältigung eine maßgeschneiderte Jugendhilfemaßnahme erforderlich ist.

Manchmal droht gar die stationäre Unterbringung eines Kindes, die vermieden werden soll, oder eine Unterbringung ist bereits erfolgt und eine Rückführung muss intensiv vorbereitet und begleitet werden.

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Unsere innovativen Maßnahmen auf Basis unseres Kernkonzepts orientieren sich am individuellen Bedarf der Familien und bieten passgenaue Unterstützung.

 

Jede unserer Maßnahmen beginnt mit einer Systemischen Diagnostik, in der die Ausgangssituation hinsichtlich der Problemstellung, der Kommunikationsmuster, der Ressourcen und der Aufträge des Familiensystems bestmöglich erfasst wird.

 

Dazu dienen Interviews mit den einzelnen Familienmitgliedern, Lehrkräften, Erziehern, Ärzten und anderen für das System relevanten Personen. Interaktionsbeobachtungen und Hospitationen in Familie, Schulen, Kindergärten und Sportvereinen sowie am Ende der Systemischen Diagnostik grundsätzlich eine Familiensitzung, in der die Familienmitglieder ihre Aufträge an die Jugendhilfe formulieren, gestatten die Erweiterung der Beobachterperspektive.

Die erteilten Aufträge der Familienmitglieder und die gesammelten Erkenntnisse aus der Systemischen Diagnostik sind die Grundlage für einen begründeten, maßgeschneiderten Maßnahmenvorschlag an das zuständige Jugendamt. Durch die gleichzeitige Versendung des Gutachtlichen Berichts an das Jugendamt und die Familie werden Transparenz und die Basis für ein zielgerichtetes und offenes Hilfeplanungsgespräch geschaffen.

Anschließend werden im Hilfeplanungsgespräch gemäß § 36 SGB VIII mit dem Jugendamt und der Familie die niedergeschriebenen Ergebnisse der Systemischen Diagnostik diskutiert. 

 

Die vorgeschlagenen Maßnahmen stellen eine Leistung der Kinder- und Jugendhilfe im Sinne der §§ 27 bis 31, 41 und 35a, 37 SGB VIII dar.

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Unsere Maßnahmen erstrecken sich i.d.R. über eine Intensivphase von 12 bis 24 Monaten Dauer.

An die Intensivphase schließt sich die einjährige Nachbetreuungsphase an, in der keine regulären Termine mehr durchgeführt werden.

In dieser Phase, die im Sinne eines systemtherapeutischen Konzepts als Überbrückung in die Zukunft zu verstehen ist, steht den Familien ein im letzten Hilfeplanungsgespräch der Intensivphase zwischen Familie, Jugendamt und Träger vereinbartes Budget als Countdown für 12 Monate zur Verfügung.

Termine werden von den Familienmitgliedern bei Bedarf aktiv bei den Fachkräften angefragt. Familien bewältigen ihren Alltag und dessen Herausforderungen wieder eigenständig, haben jedoch jederzeit die Möglichkeit, bei aufkommenden Fragen, Krisen oder Unsicherheiten die Fachkräfte noch einmal punktgenau anzufordern. Wir stellen sicher, dass dieselben Fachkräfte für die Nachbetreung zur Verfügung stehen, die bereits in der Intensivphase mit der Familie gearbeitet haben. Am Ende der Nachbetreuungsphase wird ein Abschlussbericht erstellt, der den gesamten Hilfezeitraum abdeckt,

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Die Systemische Diagnostik und die Nachbetreuungsphase sind grundlegende Bestandteile der Konzeption der ambulanten Hilfen des Kinder- und Jugendhilfe e.V. 

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